Projekt-Update H2CAST Etzel- Ein Bild, das mehr sagt als jede Zahl

Vom leeren Betonfundament zur voll installierten Anlage mit Kompressor, Trocknung und Gasreinigung – in wenigen Monaten Realität geworden.

Was das bedeutet: Die Anlage nähert sich der Fertigstellung für genau den Prozess, den auch ein späterer Regelbetrieb braucht – Abscheidung, Trocknung und Verdichtung auf bis zu 175 bar, überwacht an an verschiedenen Messpunkten entlang des Gasstroms. 

Als Nächstes steht die Inbetriebnahme an: Der Multicyclic-Betrieb – wiederholtes Ein- und Ausspeichern von Wasserstoff unter realen Lastwechsel-Bedingungen. Genau das, was ein Speicher im späteren Energiesystem leisten muss.

Schon heute tragen unsere Gaskavernen zur Versorgungssicherheit bei und machen unabhängiger von Marktpreisschwankungen. Künftige Wasserstoffkavernen werden diese Rolle für die Energiewende übernehmen: Systemstabilität, Versorgungssicherheit und Untergrundspeicher gehören zusammen.

Ein besonderer Dank geht an unseren Projektpartner Gasunie: Gemeinsam mit STORAG ETZEL verantwortet Gasunie die Obertageanlage zur Wasserstoffaufbereitung – ohne diese enge Zusammenarbeit wäre dieser Fortschritt nicht möglich.

Unsere Botschaft an die Politik bleibt klar: Bestehende Kavernen zu H2-ready umzurüsten ist deutlich schneller und wirtschaftlicher als Neubau. Was jetzt fehlt, ist ein verlässlicher Marktrahmen – planbare Anreize wie CFDs, wie sie zuletzt auch ein breites Verbändebündnis um den BDEW für den Bundeshaushalt 2027 gefordert hat, und pragmatische, harmonisierte Reinheitsstandards, damit der Hochlauf nicht hängen bleibt.

Von der Idee zur Anlage, die bereitsteht – Etzel macht vor, wie sich vorhandene Infrastruktur für die Wasserstoffwirtschaft nutzen lässt.

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Die H2CAST-Installationen der Obertageanlage im September 2026
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